Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Künstlermonographie Staudt

11Jörg Staudt den Mitteln der Malerei bis ins Diffuse abstrahiert. Ein guter Bokeh. Beide Arbeiten verweisen sowohl auf den technischen, fotografischen Ursprung, als auch auf die hinzugekommenen malerischen Möglichkeiten. Die Fragestellungen lauten hier also nicht in erster Linie, welche Motive ins Bild gebracht wurden, sondern welche Vorlagen ausge- wählt werden, was sichtbar gemacht, was belassen und verändert wird,wie die Inhalte,die Formen und Farben manipuliert und wie sie malerisch kultiviert werden. „Ich entlarve – benutze – transformiere die Pixel,möchte sie malerisch auflösen“,so Staudt.Mo- mentaner Höhepunkt in dieser Entwicklung sind die Arbeiten Jardin du Luxemburg-green I, Jardin du Luxemburg-green II,in denen ein Geflecht von Pixeln eine Abbild- und Gestaltlosigkeit erreicht,die in der Konsequenz nur noch durch eine monochrome Fläche gesteigert werden könnte. Das Pixelquadrat avanciert zum flüchtigen Augenblick verlorener Zeit. Dennoch ist der Künstler weit davon entfernt, die malerischen Aspekte zu entfunktionalisieren und auf ein Mindestmaß einzelner Farbwerte zu re- duzieren. Die Wirklichkeit des Bildes sowie dessen »Plage d`or« 140 x 150 cm Öl/Leinwand 2006 Abb.oben »Ohne Titel« 50 x 50 cm Öl/Leinwand 2007 Abb.unten »l´après midi« 100 x 100 cm Öl/Leinwand 2005