Nadine Targiel ● Vita

Seit 2010 arbeitet die studierte Innenarchitektin Nadine Targiel hauptberuflich als Foto-künstlerin. Zuvor war Sie u.a. zwei Jahre als Galerieassistentin in Köln tätig.

Längere Auslandsaufenthalte und Reisen nach Sydney, Wien und New York, aber auch der regelmäßige Rückzug zu den Wurzeln in der brandenburgischen Heimat bieten ihr immer wieder Inspiration für fotografische Arbeiten zu Themenkreisen wie Stadt/Landschaftsstruktur oder Realität/Projektion/Wahrnehmung.

Die Auseinandersetzung mit Kunst in Form von Fotografie, Grafik und Design ist elementarer Bestandteil ihres Lebens.

Die Künstlerin arbeitet mit Layern und Schichtungen, die sinnbildlich für die Inhalte ihrer Arbeiten sind und die Grenze zwischen Fotografie und Grafik verschwimmen lassen. Die Formensprache von Targiels  Werken bewegt sich zwischen minimalistischer Klarheit und impressionistischem Charakter mit oft malerischem Duktus.

 

PHILOSOPHIE

Man muß bereit sein zu warten.
Nur wenn man dazu bereit ist,
wird man entdecken können,
wie hinter dem realen Ort ein zweiter erscheint.

Ein Ort der Gedanken.
Sehnsüchte.
Veränderungen.

Meine Fotografien sind Abbilder und doch auch Projektionen.
Reale Fiktionen.
Fiktiver Realismus.
Keine Rekonstruktion der Wirklichkeit, vielmehr der Versuch die Schichtungen und
Überlagerungen unterschiedlicher Wahrnehmungen einzufangen.
Shades of Reality.

Ich habe keine Antworten, aber Fragen.

Mit meiner Kamera reflektiere ich meine Wahrnehmung und versuche zugleich
andere Wahrnehmungen zu hinterfragen.
Verschwindende menschliche Spuren,
großstädtische Mysterien.
Die Schönheit und das Monster hinter den alltäglichen Oberflächlichkeiten.